Leistungssport

Die Rubrik Leistungssport beinhaltet alle News zu Kadermaßnahmen, unseren Kaderathleten und deren Einsätze im Nationaltrikot.


Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) konnte sich am Wochenende beim 11. Pforzheim-Cross als überlegene Siegerin der U20 das Ticket zur Cross-EM in Tilburg/NL am 09. Dezember sichern. 

3000m Hindernis (Perspektivkader)

Lisa Oed (SSC Hanau-Rodenbach) 1999

1500m U23 (Nachwuchskader 1)

Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) 1997

100m U20 (Nachwuchskader 1)

Antonia Dellert (LG Seligenstadt) 2002

Langstrecke U20 (Nachwuchskader 1)

Marius Abele (SSC Hanau-Rodenbach) 2000

Stabhochsprung U20 (Nachwuchskader 1)

Sarah Vogel (LG Seligenstadt) 2002

1500m U18 (Nachwuchskader 2)

Mirjam Beschorner (SSC Hanau-Rodenbach) 2003

1500m U18 (Nachwuchskader 2)

Elena Taubel (SSC Hanau-Rodenbach) 2003

3000m Hindernis U18 (Nachwuchskader 2)

Max Grabosch (SSC Hanau-Rodenbach) 2002

3000m Hindernis U18 (Nachwuchskader 2)

Sara Kiefer (SC Steinberg) 2003

Diskuswurf U18 (Nachwuchskader 2)

Katja Seng (TG Hanau) 2003

Lauf U23-Kader

Aaron Bienenfeld (SSC Hanau-Rodenbach) 1997

Lauf U23-Kader

Julius Hild (SSC Hanau-Rodenbach) 1999

Lauf U23-Kader

Jakob Thöming (SSC Hanau-Rodenbach) 1999

Langhürden U23-Kader

Eileen Demes (TV Neu-Isenburg) 1997

Dreisprung U23-Kader

Sophie Ullrich (TG Hanau) 2000

Lauf D-Kader

Attila Has (SSC Hanau-Rodenbach) 2004

Tabea Kiefer (SC Steinberg) 2005

Vanessa Mikitenko (SSC Hanau-Rodenbach) 2005

Sasha Müller (SSC Hanau-Rodenbach) 2001

Jonas Rapp (SSC Hanau-Rodenbach) 2000

Karl Wandukwa(SSC Hanau-Rodenbach) 2001

Kurzsprint D-Kader

Constantin Derzbach (LG Seligenstadt) 2002

Victoria Kraus (LG Seligesntadt) 200

Stabhochsprung D-Kader

Barbara Rickert (LG Seligenstadt) 2000

Weitsprung D-Kader

Lukas Seibel (TGS Seligenstadt) 2002

Hammerwurf D-Kader

Katharina Hoja (LG Seligenstadt) 2002

E-Kader-Athleten

Richard Bayerl (TV Langenselbold)

Floriane Freydank (TG Hanau)

Memphis Herghelegiu (LG Offenbach)

Samuel Irgang (LG Seligenstadt)

Nele Müller (SKG Roßdorf)

Valerio Quinto (LG Seligenstadt)

Noelia Schneider (TV Neu-Isenburg)

Alexander Schön (TV Neu-Isenburg)

Niklas Seibel (LG Seligenstadt)

Anton Werner (TV Windecken)

Paula Werner (TV Windecken)

Christian Wolf (LAZ Bruchköbel)

Eric Zimmermann (LG Seligenstadt)

Bei der Berglauf-WM im Pyrenäen-Staat Andorra konnte Lis Oed (SSC Hanau-Rodenbach) weiter auf der Erfolgswelle reiten. Im Rennen der Juniorinnen U20 über 7,35 km und einem Höhenunterschied von Start und Ziel von 459m musste sie nur einer Läuferin aus Uganda den Vortritt lassen und gewann in 41:54 min Silber vor einer weitern Läuferin aus Uganda. Julius Hild (ebenfalls SSC Hanau-Rodenbach) kam in der Wertung der Junioren U20 als ebenfalls bester Deutscher auf Rang 25. In den Mannschaftswertungen gab es Platz 8 für Julius und Platz 10 für Lisa.

Als Außenseiter angereist und nach einer Hitzeschlacht mit der Bronzemedaille zurückgekehrt. So lautete die Bilanz der deutschen Nationalmannschaft mit Karsten Fischer (SSC Hanau-Rodenbach) bei der Weltmeisterschaft im 100-Kilometer-Straßenlauf. Angesichts einer profilierten Strecke und hochsommerlicher Temperaturen im kroatischen Sveti Martin na Muri gaben neben der läuferischen Klasse des DLV-Teams taktische Finesse und „beinharter“ Kampf bis zum letzten Meter den Ausschlag gegenüber den knapp geschlagenen US-Amerikanern und Spaniern.

Die lagen mit ihren Teams bis zur Schlussrunde nach 93 Kilometern noch einige Minuten vor den Deutschen, doch dann drehten Alexander Dautel (LG Nord Berlin/ 6:52:57 Stunden) auf Rang zwölf, Andre Collet (Aachener TG/7:01:01 Stunden) auf dem 17.Platz und Karsten Fischer als 23. In 7:08:08 Stunden das Rennen in der Mittagshitze zu ihren Gunsten. „Wir sind ab Kilometer 70 mit Eisbandanas gelaufen, hatten also ein mit Eis gefülltes Halstuch angelegt. Außerdem gab es pro Runde becherweise Wasser über den Kopf, aber natürlich sind wir trotzdem langsamer gelaufen als zu Beginn bei 18 Grad Celsius und 85 Prozent Luftfeuchtigkeit. Die Strecke war sehr anspruchsvoll, kein flacher Meter, dauernd rauf oder runter“, so Fischer, der die erste Hälfte der Distanz mit einem Kilometerschnitt von 4:05 Minuten absolvierte. Obwohl der ehemals in Großkrotzenburg wohnhafte Läufer seit einigen Wochen in seiner neuen rheinhessischen Heimat Budenheim bei Mainz auch in den Weinbergen trainiert hatte, zeichnete sich nach der Marathonmarke von 42,2 Kilometern die hohe muskuläre Belastung ab. „Ich habe Oberschenkelschmerzen bekommen und dann zunächst einen Gang rausgenommen. Trotzdem habe ich immer mehr Plätze gutgemacht. Eingangs der letzten Runde rief unser Nationalteambetreuer, dass Mannschaftsbronze möglich sei und wir alles geben sollten“, ließ Karsten Fischer den Ultramarathon Revue passieren. Er konnte nochmals beschleunigen, sogar am steilsten Anstieg, wobei er auf dem Schlusskilometer einen sehenswerten Endspurt hinlegte. „600 Meter vor dem Ziel überholte ich einen Spanier, dem ich noch 29 Sekunden abnahm, 120 Meter vor dem Ziel einen Amerikaner, der dann zwölf Sekunden nach mir ins Ziel kam – danach lag ich erst einmal fünf Minuten auf der Straße.“

Gelohnt hatte sich dieser Sprint nach 99 Kilometern allemal. Hinter den überragenden Japanern (19:37:01 Stunden) und den Südafrikanern (20:33:49 Stunden) gab es für Deutschland in 21:02:12 Stunden den dritten Platz vor den USA (21:05:41 Stunden), den Spaniern (21:06:49 Stunden) und 30 weiteren Nationalteams. Die Zielsetzung der „Top acht“ wurde damit weit übertroffen, was Karsten Fischer neben dem Einsatz am Wettkampftag nicht zuletzt auf die besondere Vorbereitung zurückführte. „Wir sind im Training trotz großer Wärme immer wieder mit langer Kleidung gelaufen, um uns an die Temperaturen zu gewöhnen. Das hat bestens geklappt. So sehr ich Hitze auch hasse – ohne die Sonne wären die Amerikaner wohl nicht so eingegangen.“ (Quelle: www.ssc-hanau-rodenbach.de)